Man sieht sich: die neue Sitzordnung.

Stühle statt Bänke


Bislang ist der Innenraum der Friedenskirche geprägt durch die massiven Bankreihen, die vorne auf den Altarraum ausgerichtet sind. An der Anordnung der Bänke in den Seitenschiffen erkennt man jedoch, dass der Baumeister der Kirche eigentlich die Idee eines „Zentralbaus“ verfolgte. Das Konzept für die neue Friedenskirche sieht nun vor, dass dieser Gedanke konsequent umgesetzt wird. Im Normalfall wird die Gemeinde im Erdgeschoss in einer U-Form um den Altar sitzen. Auch die Liturgen und die Mitwirkenden im Gottesdienst sind Teil dieser Gemeinschaft. Eine Gemeinde um den Tisch des Herrn.

Wir möchten, dass Menschen sich in der Friedensgemeinde beheimaten. Deswegen bieten wir Gelegenheiten, sich kennen zu lernen, Kontakt zu knüpfen, Freundschaften zu entwickeln. Zum Beispiel auch im Kirchencafé. Dazu gehört auch, dass wir uns gegenseitig im Gottesdienst sehen und wahrnehmen können.
Wir bleiben dabei eine gottesdienstliche Gemeinschaft: Wir sind ausgerichtet auf das Zentrum des Gottesdienstes, auf Altar und Kanzel.

Ob wir in der Friedenskirche in Zukunft Bänke oder Stühle haben werden, ist noch nicht endgültig entschieden. Auf jeden Fall wollen wir mehr Beweglichkeit ermöglichen. Je nach unterschiedlichen Gottesdienstsituationen wollen wir die Bestuhlung des Kirchenraums verändern können. (Skizzen von unterschiedlichen Gottesdienstsituationen können Sie übrigens in unserem Blog anschauen).

Möglicherweise wird es auch eine Kombination geben aus Stühlen und kürzeren, leicht transportablen Bänken. Dies werden wir dann entscheiden, wenn im Laufe der Bauzeit der neue Kirchenraum schon erkennbar und „erspürbar“ wird und wir ein genaueres Gefühl dafür bekommen, was in den Kirchenraum passt und für unser Gottesdienstleben sinnvoll ist.