Was sagt die Gemeinde?


In der konkreten Phase der Planungen im Jahre 2007 wurde eine ausführliche Gemeindebefragung durchgeführt. Die meisten Gemeindegruppen wurde in Kirchenbegehungen gebeten, die Friedenskirche in aller Ruhe einmal 'auszuprobieren': Den Lieblingsplatz, aber auch neue Sichten einzunehmen und die Gedanken durch die Kirche wandern zu lassen. Solcherart Gedanken sind während Veranstaltungen oft nicht möglich, viele haben durch diese Begehungen die Kirche ganz neu erfahren.

Zusätzlich hat Dr. Cora Gerding verschiedene kirchenpädagogische Führungen angeboten, bei denen bekannten und unbekannten Teilen der Kirche nachgespürt werden konnte. Warum ist die Kirche so wie sie ist? Welche unbekannten Ecken gibt es, die wir, obwohl hunderte Male gesehen doch nicht wahrgenommen haben?

Jede dieser Gemeindegruppen und alle einzelnen Gemeindeglieder wurden in einer aufwändigen Fragebogenaktion gebeten ihre eigenen Wünsche und Gedanken zu formulieren.

Die Auswertung dieser Fragebögen ergab ein vielfältiges Bild. Im Vordergrund standen die Beseitigung offensichtlicher Probleme wie die knarrenden Böden, die schlechte Heizbarkeit, die Lautsprecheranlage, Licht und Ähnliches.

Wenig konkrete Vorschläge konnten für die grundlegende Gestaltung abgeleitet werden, ausser dem deutlichen Wunsch, den Altar in die Mitte der Gemeinde zu rücken.

Der Gesamtältestenkreis hat sich daher entschlossen, aus den Gemeindevoten, eigenen Überlegungen, die in ganz ähnlicher Weise nun bereits von drei verschiedenen Ältestengenerationen beschrieben wurden, und ausführlichen Gesprächen mit den Haupt- und Ehrenamtlichen nicht konkrete Gestaltung zu beschreiben. Vielmehr wollte die Gemeindeleitung dem Architektenwettbewerb eine Liste der wichtigen Anforderungen mitgeben. Diese Anforderungen wurden in Form von fünf Thesen formuliert, die unten beschrieben werden. Die aus dem Architektenwettbewerb hervorgegangenen Entwürfe haben jeweils Vorschläge gemacht, wie diese Anforderungen erfüllt werden können.

Das gewählte Entscheidungsgremium hat dann denjenigen Entwurf (einstimmig) ausgewählt, der die Anforderungen der Gemeinde am besten umgesetzt hat.