Wie wird sich die Friedensgemeinde in der Zukunft entwickeln?

Wer wird sie gestalten?


Diesen Fragen stellt sich der Ältestenkreis seit geraumer Zeit. Dazu haben wir zwei verschiedene Bereiche analysiert:

1. Welche Menschen und Milieus prägen unsere Kirche heute und in Zukunft?
2. Welche Menschen wohnen in Handschuhsheim?

Beide Fragen haben uns überraschende Ergebnisse präsentiert, die uns viel Diskussionsstoff bereitet haben. Wir arbeiten weiterhin intensiv daran!

Für die erste Frage haben wir uns intensiv mit der anerkannten Sinus-Studie beschäftigt, die vom Sinus-Institut in Heidelberg vor Kurzem veröffentlicht wurde:



Wichtig zu wissen ist es, dass diejenigen Milieus, die die Kirch in den letzten Jahrzehnten getragen und gestaltet haben, langsam kleiner werden und durch neue Milieus mit neuen Anforderungen ersetzt werden. Kurz: Menschen mit veränderten Erwartungen werden die Kirche der Zukunft prägen.
Wir fragen uns: was suchen sie? Werden sie es in der Friedensgemeinde finden?

Die zweite Frage haben wir anhand von Zahlen analysiert, die uns von der Stadt Heidelberg zur Verfügung gestellt wurden. Wussten Sie, dass ...

... 20 % der Mitbürger in Handschuhsheim jedes Jahr zuziehen?
... Kinderfamilien in der Minderheit sind?
... die Bevölkerung hauptsächlich aus Alleinstehenden besteht?

Was dies für die kirchlichen Angebote bedeutet verstehen wir erst langsam. Dieses Verständnis wird für die Weichenstellungen in der Zukunft sehr wichtig sein.

Weitere Zahlen, die wir regelmässig analysieren sind die Ein- und Austrittszahlen der Friedensgemeinden. Seit Jahren gibt es eine konstante Zahl an Kirchenaustritten. Dies zusammen mit der Tatsache, dass mehr Menschen sterben als geboren werden führt dazu, dass die Gemeinde seit vielen Jahre schrumpft. Ca. 1% pro Jahr klingt nicht viel, macht aber in 30 Jahren fast ein Drittel aus!

Noch ein Fakt: Im Zuge der Renovierungsdiskusission ist die Zahl der Austritte, entgegen Unwahrheiten auf Flugblättern, nicht gestiegen!

Wie sehen Sie die Zukunft der Kirche? Diskutieren Sie mit uns! Diese Frage wird uns noch viele Jahre beschäftigen - Wachsen mit Weniger.