Abschied und Aufbruch


In der Kirche gehen die Lichter aus

Der Dornbusch brennt


Auzugs-Gottesdienst am 13. Februar 2011


Ein bewegender Gottesdienst wurde am 13. Februar gefeiert, während dessen die Friedensgemeinde aus der Kirche in das Gemeindehaus zog.
Der Gottesdienst nahm sich Zeit für den Abschied und die Trauer, denn Kirchenrenovierung bedeutet Trennung von Liebgewordenem und Vertrautem. Die Predigt nahm diesen Widerspruch zwischen Aufbruch und Trauer vorsichtig auf und machte der Gemeinde Mut auf dem Weg in die für alle auch ungewisse nächste Zeit. 'Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes' intonierte die Jugendkantorei eine Buxtehude-Kantate.
Der Posaunenchor begleitete dann den festlich-nachdenklichen Auszug der Gemeinde aus der Kirche in das Gemeindehaus. Kreuz, Taufschale, Osterkerze, Altarbibel und Abendmahlskelch wurden feierlich in den für ca. ein Jahr neuen Gottesdienstort getragen.
Und dort im Gemeindehaus geschah etwas Unglaubliches: Vielen standen während des Auszuges die Tränen in den Augen, zumindest ein Kloß im Hals, und doch strahlte die Gemeinde sobald sie im Gemeindehaus angekommen war eine starke Kraft aus, die ein Gemeindemitglied so ausdrückte: "Um diese Gemeinde muss man sich keine Sorgen machen!".
Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes - Der Dornbusch brennt!

Den Predigttext (Pfr. Jörg Hirsch) können Sie hier herunterladen.

Den Artikel aus der RNZ vom 15.2. können Sie hier herunterladen.







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Nachdem die Gemeinde aus der Kirche ausgezogen war, begannen die Räumungsarbeiten in der Kirche. Die Kirchenbänke wurden ausgebaut. Sie wurden an den Talhof in Schriesheim weiter gegeben, eine Einrichtung zur Wiedereingliederung von wohnungslosen Männern und Frauen. In der dortigen Schreinerei kann das Holz der Bänke für einen guten Zweck weiter verwendet werden.

In etlichen Arbeitsstunden haben Mitglieder der Friedensgemeinde die Holzpodeste und den Windfang abgebaut, den Fliesenboden abgeschlagen sowie die Prinzipalien demontiert. Im Anschluss daran begannen die Abbrucharbeiten in der Kirche.